
Die bei Kindern seit Jahrzehnten beliebteste Maus der Welt aus der gleichnamigen"Sendung mit der Maus"und die Malteser aus Geilenkirchen waren gemeinsam beim diesjährigen Kinderfest der Selfkantbahn vertreten. Anlass hierzu war ein „doppeltes Fest“. Die Maus feierte in diesem Jahr ihren 40sten Geburtstag und die historische Eisenbahn 40 Jahre Dampfbetrieb.
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Vor einem Jahr war es heiß, die Sonne strahlte vom Himmel. Ein Jahr später hat der Himmel alle Pforten geöffnet und scheint die gleiche Trauer wie die Trauergäste im Stadion zu tragen. Ein Jahr nach der Loveparade-Tragödie waren mehr als 7000 Angehörige, Opfer und Einsatzkräfte in das MSV-Stadion nach Duisburg gekommen um der 21 Toten und mehr als 500 Verletzten zu gedenken.
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Nachdem bereits im Jahr 2006 die Weltmeisterschaft im eigenen Land den Einsatz der Malteser bei Sanitätsdiensten an den Austragungsorten der Fußballspiele gefordert hatte, unterstützten in diesem Jahr die Malteser aus Geilenkirchen fußballbegeistert die Spiele der Frauenfußball-WM im Stadion in Mönchengladbach.
An gleich drei Spielen, den Begegnungen von Brasilien und Australien, Deutschland und Frankreich sowie den USA und Frankreich im Halbfinale leisteten die 11 Sanitäter und Sanitäterinnen des Malteser Hilfsdienstes in Geilenkirchen mehr als 330 Einsatzstunden, um beim weltgrößten Frauenfußballturnier einen friedlichen Ablauf sicherstellen zu können.
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Geilenkirchen.
Gut können sie sich noch an den Nachmittag erinnern, an dem der bisweilen größte
Katastrophenschutzeinsatz für die Sanitäter und Sanitäterinnen vom Malteser Hilfsdienst aus
Geilenkirchen begann. Während der größten Veranstaltung der Ruhr2010, der Loveparade in
Duisburg, kam es gegen 16.30 Uhr im Bereich der Eingangsrampe zu einer Massenpanik. 21
Menschen starben, weit über 500 wurden verletzt. Im Zuge der Rettungsmaßnahmen wurden zur
Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte landesweit Katastrophenschutzeinheiten alarmiert, auch
um im Falle einer Panik unter den Besuchern auf dem Festivalgelände genug medizinisches Personal
bereithalten zu können.
Mit Vollgas gegen die Wand?
(Kreis Heinsberg). Die Malteser im Kreis Heinsberg können trotz hervorragender Leistungsdaten nicht mit Optimismus das noch junge neue Jahr angehen. „Wenn zum 1. Januar 2012 die Kommunalisierung des Rettungsdienstes tatsächlich umgesetzt wird, blicken wir Malteser in eine unsichere Zukunft“, so Joachim Schieren von den Maltesern. Obwohl Landrat Stephan Pusch mit Schreiben vom 13. Januar noch einmal gegenüber den Maltesern betonte, die Ehrenamtlichen auch weiterhin in den Rettungsdienst einbinden zu wollen, um wertvolle Praxiserfahrung für den Katastrophenschutz sammeln zu können, blieb er bislang ein schlüssiges Konzept schuldig. „Planungssicherheit über den 1. Januar 2012 hinaus sieht anders aus“, ist Schieren frustriert. „Uns kommt es so vor, als würden wir mit Vollgas gegen eine Wand fahren“.
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