Nachdem bereits im Jahr 2006 die Weltmeisterschaft im eigenen Land den Einsatz der Malteser bei Sanitätsdiensten an den Austragungsorten der Fußballspiele gefordert hatte, unterstützten in diesem Jahr die Malteser aus Geilenkirchen fußballbegeistert die Spiele der Frauenfußball-WM im Stadion in Mönchengladbach.

An gleich drei Spielen, den Begegnungen von Brasilien und Australien, Deutschland und Frankreich sowie den USA und Frankreich im Halbfinale leisteten die 11 Sanitäter und Sanitäterinnen des Malteser Hilfsdienstes in Geilenkirchen mehr als 330 Einsatzstunden, um beim weltgrößten Frauenfußballturnier einen friedlichen Ablauf sicherstellen zu können.

 

Die ehrenamtlichen Helfer wurden hierbei in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt, vom Tragetrupp am Spielfeldrand über den zivilen Einsatz im VIP-Bereich des Stadions bis hin zum Einsatz in den steilen Oberrängen des Stadions oder in den regelmäßig frequentieren Sanitätsräumen waren alle Einsatzorte mit Geilenkirchenern Maltesern versehen worden.  Dabei forderte der Einsatz nicht nur ihre Fachkompetenz und ihre Sportbegeisterung sondern auch ihre Geduld, verlangten die FIFA-Richtlinien doch oftmals das mehrstündige Ausharren am bzw. im Stadion. Für die Sicherheit der internationalen Gäste sorgten die Malteser, denen die stadioninterne Einsatzleitung oblag, zusammen mit dem DRK, welches seine Helfer in gleichen Anteilen auf die unterschiedlichen Einsatzabschnitte verteilte wie der Malteser Hilfsdienst.

Auch wenn „ihre“ Mannschaft bereits im Viertelfinale ausschied und die Japanerinnen schließlich am 17.Juli Weltmeisterinnen wurden, können die Malteser auf eine spannende Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 zurückblicken, welche dank Ihres ehrenamtlichen Engagements als eine friedliche und sichere, internationale Veranstaltung in Erinnerung bleiben wird.