Über uns

Mit der Gründung des Kreises Heinsberg im Jahre 1975 wurde in Holzweiler die erste Katastrophenschutzeinheit durch den Malteser Hilfsdienst aufgestellt. Die Einheit, die aus einem Fernmeldezug und einer Verpflegungsgruppe bestand, wurde durch einen in Erkelenz ansässigen Sanitätszug ergänzt.

1986 übernahmen die Malteser aus Erkelenz anlässlich des 1. Stadtfestes in Geilenkirchen den Sanitätsdienst, wozu Dechant Zermahr, damals Pfarrer an St. Marien, Flächen und Gelände vor der Kirche zur Verfügung stellte.

Dechant Zermahr äußerte damals den Wunsch, eine Ortsgruppe der Malteser in Geilenkirchen zu etablieren. Die erste Bleibe fanden die Malteser in den Räumen der Pfarrei St. Marien. Kurz darauf begann die Ausbildung von Schwesternhelferinnen und Pflegediensthelfern und Kurse in Erste Hilfe und Lebensrettenden Sofortmaßnahmen am Unfallort für Führerscheinbewerber. Bald waren die Räume zu klein. Im Dezember 1989 erfolgte der Umzug in die Nikolaus-Becker-Straße 17.

1990 wurden neue Einsatzeinheiten des Katastrophenschutzes der Malteser in Geilenkirchen aufgestellt. Um den Helfern die nötigen Einsatzerfahrungen zu vermitteln, wurden Sanitätsbetreuungen während Großveranstaltungen im Kreis Heinsberg übernommen.

Man strebte auch die Beteiligung am Rettungsdienst des Kreises Heinsberg an, und ab September 2002 erfolgte die Einbindung des Rettungsdienstes im Kreisgebiet auf ehrenamtlicher Basis.

Nachdem der Malteser sich seit 1989 in der Nikolaus-Becker-Straße etabliert hatte, waren die Aufgaben enorm gewachsen.

Zum 01.01.2007 übernahm der Malteser Hilfsdienst den Betrieb des Rettungswachbezirks Erkelenz. Die Rettungswache Erkelenz und die Außenstelle in Arsbeck, sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug am Krankenhaus in Erkelenz wurden rund um die Uhr von den Maltesern besetzt. Anfang 2009 zählt die Wache über 20 hauptamtliche und über 30 ehrenamtliche Mitarbeiter. Seit dem 01.01.2012 sind die Malteser allerdings nicht mehr im Rettungsdienst des Kreises Heinsberg eingebunden, da dieser kommunalisiert wurde und somit der Kreis Heinsberg ab sofort Träger des Rettungsdienstes ist.

Ende 2007 erfolgte der Umzug der Geschäftsstelle in die neue Unterkunft in Niederheid. Die Fahrzeuge, die bislang provisorisch in einer Halle in der alten Molkerei in Geilenkirchen untergebracht waren, folgten bald darauf. Anfang 2008 wurde mit dem Bau eines Gemeinschaftsraumes für die vielen aktiven Helfer des MHD Geilenkirchen begonnen. Mitte 2008 wurde die neue Unterkunft in einem feierlichen Akt offiziell eingeweiht.

Die Erfolgsbilanz der Malteser im Kreis Heinsberg setzt sich weiter fort, so verzeichnet die Hilfsorganisation nicht nur einen regen Mitgliederzuwachs sondern wird auch in steigender Anzahl mit der Betreuung von immer mehr Großereignissen wie der FIFA-Frauenfußballweltmeisterschaft, der Loveparade-Gedenkveranstaltung, dem Papstbesuch in Freiburg und dergleichen beauftragt.