Aachen/Freiburg, 26. September 2011.Der Einsatz der Malteser aus der Diözese Aachen rund um den Besuch von Papst Benedikt XVI. in Freiburg ist abgeschlossen. Alle Einsatzkräfte aus den Kreisen Heinsberg und Viersen, den Städten Jülich, Aachen, Bocholt und Münster, sind in der Nacht zum Montag wieder wohlbehalten in ihre Heimatstandorte zurückgekehrt. Mit Rettungswagen, Krankenwagen, Notarzt, Logistik und Führungsfahrzeugen haben sie ihre Malteser-Kollegen in Freiburg am Samstag und Sonntag unterstützt. "Wir haben als Verstärkung des Sanitätsdienstes der süddeutschen Kollegen und zur Entlastung des Rettungsdienstes in Freiburg einen Patiententransportzug NRW zur Verfügung gestellt", so Marco Milde, Einsatzleiter für die Malteser aus der Diözese Aachen.
Zusammen mit einem Behandlungsplatz aus NRW war dieser Einsatz eine Premiere, denn bislang ist ein Behandlungsplatz mit einem Patiententransportzug in dieser Form noch nie außerhalb von NRW zum Einsatz gekommen.“ Zudem kamen Kradmelder sowie neun Behindertentransportwagen und Besatzungen, um behinderten Pilgern die notwendige Mobilität in Freiburg zu ermöglichen, zum Einsatz. Für die Versorgung der NRW-Einsatzkräfte stand eine Küchengruppe mit zwei Feldküchen aus Bocholt und Münster zur Verfügung. "Die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, der Feuerwehr sowie der Freiburger Malteser-Einsatzleitung war sehr produktiv" so Milde.
Insgesamt 102 Patienten mit leichten Erkrankungen und Verletzungen wurden an den zwei Einsatztagen von den Maltesern aus der Diözese Aachen behandelt. Deutlich mehr hatten die Sanitäter und Ärzte an den Unfallhilfsstellen auf dem Messegelände zu leisten. Aufgrund der sehr warmen Temperaturen wurden alleine am Sonntag während des Abschlussgottesdienstes 387 Hilfeleistungen notwendig.
Am Samstagabend besuchte Karl Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Geschäftsführenden Vorstands der Malteser, die Einsatzkräfte aus der Diözese Aachen. Bei seinem Besuch erkundigte er sich nach dem Einsatzverlauf und dem Wohlbefinden der Helfer, die sich auf die über 500km weite Reise nach Freiburg gemacht hatten und dankte ihnen für ihre unentgeltliche und selbstlose Hilfe.
Mit diesem außergewöhnlichen Einsatz konnten die Malteser ihre Einsatzbilanz bei der Betreuung von Großveranstaltungen um eine weitere besondere Erfahrung, nach dem Weltjugendtag 2005 in Köln, erweitern, denn ein Papstbesuch ist selbst für langjährige Einsatzkräfte der Malteser etwas ganz besonderes.
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Beschreibung des Einsatzes der Malteser beim Papstbesuch von der Diözese Freiburg






